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Nicht wirklich. Allerdings wird es mehr und mehr müßig, die Seiten von Hand aus HTML zu schnitzen, wie ich es in den Anfängen tat.
Wer sich heute im Internet präsentieren möchte, tut das mit einer Facebook-Seite.
Ich bin in Facebook nicht drin, ich war es für 5 Minuten und hatte nichts als nur meinen Namen offenbart. Und schon wurde ich mit Freundschaftsvorschlägen bepfeffert, die verrieten, dass da Adressbücher ausgelesen wurden, wahrscheinlich von anderen Facebook-Teilnehmern. Hallo? Ich war noch niemandes Freund, also konnten diese Informationen auf keinen Fall öffentlich sein.
Das ging mir zu weit; ich meldete mich stehenden Fußes ab; auf die Löschung meines "Profils" musste ich angeblich noch 2 Wochen warten, aber ich bin sicher, mein Name ist noch drin, auch nach Jahren noch.
Bitte, liebe Leute: Baut das Bloggen zu sozialen Netzwerken aus!
Denn dort bietet ihr anderen die Möglichkeit, ohne sich zu registrieren (es sei denn, Ihr verlangt es) einen Kommentar zu schreiben. Es ist diese niederschwellige Kommunikationsmöglichkeit, die mehr und mehr kaputtgeht.
Mein Weg ins Netz
Ich glaube, es war 1999, als ich anfing, mich mit Webdesign zu beschäftigen. Vielleicht auch schon früher. Ein guter Freund, der fähigste Mensch, den ich je auf diesem Gebiet kennengelernt habe, hat mir bei den ersten Schritten geholfen.
Ich habe ursprünglich gedacht, es auf technischem Gebiet zu nichts bringen zu können, gemessen an meinen grottenschlechten Noten in Mathe und Physik. Dennoch habe ich später festgestellt, daß ich auf diesem Gebiet schon durchschnittlich, wenn auch nicht überragend begabt bin.
Laufend werden jedoch die Möglichkeiten weniger, für jemanden eine Website zu erstellen, denn inzwischen werden vorgefertigte Templates angeboten, die man zu diesem Geld auf keinen Fall in konventioneller Weise herstellen könnte. Und sie sind gut. Sie sind schlicht, modern und funktionell. Kein Wunder, daß ich mich dem Bloggen zugewandt habe, einer der Möglichkeiten, mit solchen Templates zu arbeiten. Was ich da blogge, kann man auf Deutsch und auf Englisch lesen. Im deutschen Blog geht es um sprachliche und andere Fehlleistungen, im englischen um mein Kunsthandwerk, dem ich mich stärker als früher zuwende.
Das ist mir auch deshalb möglich, weil ich seit Mai 2009 in Rente bin.
Im Unruhestand, denn mit der Nutzung des Internets befasse ich mich immer noch gern. Meine Gedanken zu diesem Medium lesen Sie, wenn Sie mögen, hier.
Und natürlich fertige ich für Sie, wenn Sie es wünschen, weiterhin eine handgeschneiderte Website.
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