Ottensen

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Das alte Ottensen

Auch ein Gängeviertel?

Zeißstraße

Die Hütten der Hamburgischen Alt- und Neustadt standen so dicht beieinander, daß die Nachbarn sich im oberen Stockwerk per Handschlag begrüßen konnten. Anders in Ottensen, hier ist die Bauweise der ältesten erhaltenen Straßen ländlich-dänisch, das Licht konnte die Fenster erreichen, und erst recht in neuerer Zeit, da die Bewohner die Häuser mit Rosen und Malven umgeben, ist der Charakter eher heiter als düster.

 

Im Schatten der Zeisehallen

Schlote

gekrönt von einer Fischsilhouette zeigten Räuchereien an

Kleine Wohnungen ohne jeden Komfort lagen im Umfeld der Zeise-Werke, die Schiffschrauben und andere technische Bauteile für die Werften fertigten. In diesen Häuschen lebten die Arbeiter, lebten Fischer und Beschäftigte in der fischverarbeitenden Industrie. Die Häuser waren ursprünglich fast alle mit Kohleöfen ausgestattet, die Toiletten befanden sich häufig auf halber Treppe, eine für mehrere Parteien, die Luft vor 20 Jahren war deutlich stärker mit Hausbrand belastet als in anderen Stadtteilen, wie zum Beispiel dem Luftkurort Bergedorf.

 

Klo im Hof

Kleine, enge Straßen

sind typisch für den Stadtteil

Die Arnoldstraße ist typisch für das Gassengewirr in Ottensen, den Schrecken der Autofahrer. Fast alle Straßen sind Einbahnstraßen, einige sind Sackgassen, ich vermute, es gibt auch welche, die beides sind. Am Ende von solchen befindet sich ein Fahrradladen. Am besten geht man zu Fuß.