INTERNET SITE DESIGNER

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Verspricht man Ihnen, Sie bei allen Suchmaschinen anzumelden?

Völlig überflüssig.

In der Wochenendausgabe des "Hamburger Abendblatts" vom 13./14. Juni 2009 stand ein Artikel über Suchmaschinen-Optimierer. Nichts von "bei allen Suchmaschinen anmelden" -- hat Ihnen schon mal jemand dergleichen angeboten? Geben Sie keinen Cent für solche Angebote aus. Es ist überflüssig. Denn die meisten Suchmaschinen -- und eigentlich ist inzwischen nur noch eine relevant, die sich anhört wie ein Pudding -- senden ihre Robots, ihre kleinen Such-Unterprogramme, und tragen die Inhalte zusammen. Sie schreiben von einander ab, das ist die Natur des Internets.

Suchmaschinen-Optimierer können gutes Geld verdienen. Ich habe ein bißchen gekichert, denn ich mache genau das, was da beschrieben wird, seit Jahren. Das dort genannte Jahresgehalt macht mich allerdings ein bißchen neidisch.

Na, gut! Bei mir bekommen Sie genau das zu einem vernünftigen Preis.

Suchmaschinen-Optimierung beginnt mit einer Operation der Website selbst.

Die Grundlage einer guten Positionierung ist die logische und ehrliche Struktur einer Website selber. Ich führte schon aus, dass Intros und viele andere Flash-Anwendungen nicht nur nervig sind, sondern dass sie die Positionierung der Site in Google direkt behindern, denn diese Suchmaschine hat eine pädagogische Message: Wir fördern die Sites, die den Bedürfnissen der Benutzer entgegenkommen. Wir behindern unehrliche Sites, die z.B. in den Schlüsselwörtern (keywords) Dinge versprechen, die im Gehalt der Site nicht wiedergefunden werden können. What you see is what you get. Auch solche Schlaumeier, die weißen Text auf weißem Hintergrund verstecken, um eine gute Suchposition zu bekommen, werden nicht belohnt. Solche unehrlichen Schleichwege laufen in Google auf.

Nun zum Positiven: Google belohnt Klartext.

Grafiker lieben ihr Layout. Sie möchten nicht, dass verschiedene Fenstergrößen ihre sorgfältig ausgeglichenen Wortabstände zerschlagen. Sie haben sich geärgert über Trennungen, die plötzlich mitten in der Zeile aufgetaucht sind, und haben beschlossen, ihrem Text eine unentrinnbare Fessel anzulegen: Der schöne Textblock ward als Grafik eingefroren und als Bild positioniert.

Was passiert in Google? Der Text wird schlicht nicht verwertet, denn er kann von einem Vorlesegerät oder von Benutzern, die ohne Bilder surfen, nicht genutzt werden.

Besonders fatal ist dies, wenn die Navigation auf grafischen Buttons beruht, die nicht durch unterlegte Texte erklärt werden.

Die Behörden schaffen inzwischen sogenannte barrierefreie Websites. Grafische Buttons und Texte erfüllen diesen Standard nicht.

Das Intro habe ich ja bereits zum Unding erklärt.

Eine Website zu schaffen, die in Google optimal positioniert wird, ist ein Vorgang, der meistens einen Neuaufbau der Homepage und eine neue Verlinkung der folgenden Seiten erfordert. Aber die Mühe -- und der bei mir relativ geringe finanzielle Aufwand -- lohnt sich. Sie können natürlich auch Geld für einen Platz in der ersten Reihe ausgeben. Sie können es aber auch erreichen, von den Besuchern gefunden zu werden, wenn Sie sich eine Site schreiben lassen, die auf einer profunden Kenntnis der Suchmaschinen basiert.

Es gibt inzwischen unendlich viele Leute, die das anbieten, was ich anbiete. Darum bin ich selber wahrscheinlich nicht allzu großartig in Google positioniert. Aber so finde ich für meinen Teil meine Kunden auch nicht, sondern auf anderen Wegen.

Disclaimer

Stand vom 15.06.2009

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"if you approach design as problem solving
all you can ever hope to communicate
is the problem itself"

"Wenn Sie Design als Problemlösung betrachten, werden Sie höchstens das Problem selber rüberbringen"
(Neville Brody)




Aus dem Netz:

"Internetnutzer werden immer ungeduldiger und wollen auf den Punkt kommen"
Internet-Guru Jacob Nielsen hat festgestellt, dass nur noch ca. 25% der Besuche von Seiten über die Homepage führen. Drei Viertel aller Suchvorgänge gehen über eine Unterseite, nehmen also den Zugang über "deep linking". Abgeschlagen sind hierbei die nervtötenden "Intros", die in den vergangenen Jahren fast ganz aus dem Netz verschwunden sind. Unpopulär ist alles, was dem Benutzer unnötige Wartezeiten abverlangt.

Wie man bei Jacob Nielsen sieht, treibt er die Schmucklosigkeit seiner Homepage auf die Spitze -- das andere Extrem.